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Zitate beleben eine Pressemitteilung und geben ihr Pfiff. Doch richtig zitieren will gelernt sein. Im vergangenen Monat haben Sie an dieser Stelle erfahren, wie Sie Ihre Zitate korrekt gestalten. Diesmal geht es darum aufzuzeigen, wie Sie Stolperfallen meiden und interessanter zitieren können:
Eigenlob meiden
Sehr beliebt in Pressemitteilungen sind Zitate, die Freude bekunden. Zum Beispiel: „Wir freuen uns über den Erfolg“, sagt Geschäftsführer Tom Mustermann. Dieses Zitat ist „nicht schlecht“ - aber auch nicht wirklich gut. Die Aussage ist sehr beliebig und grenzt an Eigenlob. Was wiederum bei Journalisten nicht gut ankommt. Zitieren Sie den Geschäftsführer lieber mit einem Zitat, das echten Inhalt bietet. Zum Beispiel: „Zum Tag der offenen Tür kamen über 5.000 Besucher“, freut sich Geschäftsführer Tom Mustermann.
Unnatürliche Sprache
Viele Zitate in Pressemitteilungen wirken unnatürlich und erinnern eher an die Schriftsprache. Zitieren Sie in kurzen Sätzen und so, wie man wirklich spricht.
Sagen, sagen, sagen
Nutzen Sie in Zusammenhang mit einem Zitat nicht nur das neutrale Verb „sagen“. Variieren Sie bei den Verben und bringen Sie dadurch noch einen weiteren Aspekt in das Zitat. Je nach Inhalt passen beispielsweise auch „freuen“, „fürchten“, „berichten“, „erklären“, „meinen” oder „wissen“.
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