Damit eine Pressemitteilung die gewünschte Resonanz bringt, muss sie den richtigen Empfänger erreichen. Das klingt wie eine Binsenwahrheit, doch der erste Eindruck täuscht. Aktuelle Befragungen von Journalisten sowie Studien - so zum Beispiel eine Studie des Journalistenzentrums Wirtschaft und Verwaltung (JWV) und der Technischen Universität Dortmund aus dem Jahr 2010 – kommen diesbezüglich stets zu ähnlichen Ergebnissen: Fast die Hälfte der Presseinformationen, die Journalisten in den Redaktionen erhalten, passen nicht zu deren Ressort. Über 80 Prozent aller Presseinformationen können nicht verwertet werden, weil neben dem Ressort auch das Interessenprofil des Empfängers nicht berücksichtigt ist.
Pressemitteilungen an abwesende Redakteure?
Ebenfalls bemerkenswertes Ergebnis der Studie aus 2010, die an Aktualität nichts eingebüßt hat: E-Mails an abwesende Redakteure werden bei mehr als 40 Prozent der dort befragten Redaktionen weder bearbeitet noch weitergeleitet.
Es liest sich wie ein Bürokratenscherz, was die Süddeutsche Zeitung in einer Kolumne über ihre Erfahrungen mit Facebook schreibt: Die Zeitung wollte ...
Tipps für die Pressearbeit: Online-Pressebereich
Damit die Pressearbeit noch erfolgreicher wird, sollte jedes Unternehmen, das regelmäßig Pressearbeit betreibt, einen Online-Pressebereich auf der ...