Für den Erfolg der Pressearbeit ist es von Bedeutung, wann man eine Pressemitteilung verschickt. Nicht nur der geeignete Tag spielt eine wichtige Rolle, sondern auch die Uhrzeit - also der Zeitpunkt des Presseversandes. Der Grund: In Redaktionen gibt es täglich eine Redaktionsrunde, in der die Inhalte des jeweiligen Mediums geplant und besprochen werden. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte eine Pressemitteilung die Redaktion erreicht haben.
Laut der Online-Studie “Wie Redaktionen im Social-Media-Zeitalter arbeiten” des Verlages Dieter Zimpel finden diese täglichen Meetings zu 74,8 Prozent am Vormittag statt. Die meisten Redaktionen (37,7 Prozent) treffen sich in der Zeit zwischen 10.00 und 12.00 Uhr zur täglichen Besprechung. Auf Platz zwei liegt der Meeting-Zeitraum zwischen 8.00 und 10.00 Uhr (17,8 Prozent). An dritter Stelle liegt mit 12 Prozent die Angabe, dass Treffen zu keinen festen Zeiten stattfinden.
Online-Medien früher als andere
Interessanterweise schlüsselt die Studie die Antworten nach Mediengattungen auf. Demnach sind die Online-Medien mit ihren Redaktionsmeetings am frühesten dran: Hier treffen sich die Redakteure mehrheitlich schon zwischen 8.00 und 10.00 Uhr. Tageszeitungen und Publikumszeitschriften bevorzugen den Zeitraum zwischen 10.00 und 12.00 Uhr für die interne Redaktionsbesprechung.
Was heißt das für die Pressearbeit? Früh aufstehen und Pressemitteilung früh verschicken. Dann sind sowohl Online-Redaktionen als auch die Redaktionen der Printmedien rechtzeitig informiert.
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