Interne Kommunikation und E-Mail-Kultur

Anti-Fake-News?

Fakten, Fakten, Fakten - darum geht es im guten Journalismus. Umso schlimmer der Trend zu “Fake News”, der die seriösen Medien nun zur Qualitätsoffensive treibt. ARD und ZDF haben sich das Thema nun wie es scheint ganz vorne auf die Agenda gesetzt.

Das Ziel beider Initiativen ist es, gefälschte Nachrichten rechtzeitig zu entlarven, weil sie unter anderem die politische Meinungsbildung bedrohen und die Glaubwürdigkeit der Berichterstattung gefährden.

Anti-Fake-News-Einheit bei der ARD

Das Thema Fake News treibt nicht nur das Internet und die Politik um, sondern auch die Medienanstalten. Die ARD kündigte an, mit einer eigenen Initiative dagegen vorzugehen. Geplant ist demnach die Einführung einer eigenen “Anti-Fake-News-Einheit”, die jeden Tag in zwei Schichten sämtliche Recherche-Ergebnisse der ARD auf einer zentralen Website veröffentlicht: So sollen falsche Meldungen entlarvt werden.

Start soll im April sein: “Fake News sind ein ernstzunehmendes und virulentes Thema. Die ARD beschäftigt sich intensiv mit der Frage, wie sie sich dagegen wappnen kann”, bestätigte ein ARD-Sprecher gegenüber dem Medienmagazin DWDL.

Faktencheck-Projekt beim ZDF

Auch das ZDF tritt zu diesem Thema an die Öffentlichkeit: “In diesem Jahr geht es um harte, klare Fakten” lautet der Titel eines Interviews mit HORIZONT Online. Darin erläutert der stellvertretende ZDF-Chefredakteur Elmar Theveßen die Idee dahinter. HORIZONT online fragte zum Beispiel: “Ein Problem an Fake News ist, dass die Menschen in der Regel nicht über klassische Medien daran geraten. Können Sie der Fake-News-Schwemme im Netz überhaupt entgegenwirken?”

Theveßen: “Es ist ja nicht unsere Aufgabe, alle Fake News im Netz zu widerlegen. Wir müssen sicherstellen, dass unsere Berichterstattung verlässlich ist. Und ich glaube, wir können mit #ZDFcheck17 unseren Teil dazu beitragen, dass die Wähler besser – und vor allem richtig – informiert sind. Und dazu braucht es – wie immer schon – professionellen Journalismus und sorgfältige Recherche. Das wollen wir weiter stärken. Unsere Erkenntnisse werden wir natürlich nicht nur im TV, sondern auch über die sozialen Netzwerke verbreiten, also dort, wo den Menschen die Fake News begegnen.” Das Interview ist bei HORIZONT Online nachzulesen.

Faktencheck in der PR

Auch für alle Kommunikationsfachleute ist dies ein Thema. Profis verschreiben sich dem Ehrenkodex in der PR, dem “Code de Lisbonne” und “Code D’Athènes”. Diese PR-Kodizes sind auch die Basis der Arbeit von golms communications.




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