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Wikipedia: Nicht alles glauben, was im Netz steht

Wikipedia hat sich schon lange zum digitalen Nachschlagewerk entwickelt. Doch was Wikipedia-User texten, wird wenig kontrolliert. Das trifft laut Süddeutsche Zeitung zumindest auf das englischsprachige Wikipedia zu. In ihrer Online-Ausgabe berichtet die Zeitung über Wikipedia und deren Selbstkontrolle.

“...Wer hat John F. Kennedy ermordet? Nach Wikipedia war der amerikanische Autor und Journalist John Seigenthaler Sr. an dem Mord beteiligt - zumindest hatte dies ein Nutzer der Internet-Enzyklopädie in den Artikel über Seigenthaler geschrieben. Dieser Zwischenfall löste 2005 eine heftige Diskussion über die Verantwortung von Wikipedia für seine Einträge aus. Denn die Reichweite des Internet-Lexikons ist immens: In den USA besuchen monatlich 60 Millionen Amerikaner die Seite…”

Damit Wikipedia keine Fehler enthält, sollen freiwillige Lektoren helfen. Insbesondere lebende Personen sollen vor Missbrauch geschützt werden. Doch auch der Tod einer Persönlichkeit kann einen wahren Ansturm auf Wikipedia auslösen. So wurde der Eintrag über Michael Jackson seit seinem Ableben mehr als 30 Millionen Mal aufgerufen, allein sechs Millionen Mal in den ersten 24 Stunden nach seinem Tod.

Zum Artikel der Süddeutschen Zeitung: Falschmeldungen bei Wikipedia

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